Das in Leoben ansässige Hightech-Unternehmen AT&S hat einen historischen Meilenstein erreicht und den höchsten Quartalsumsatz seiner Geschichte verzeichnet. Im zweiten Quartal 2026 belief sich der Umsatz des Leiterplatten- und Substrat-Herstellers auf 682 Millionen Euro. Das Unternehmen führt diesen Anstieg primär auf eine höhere Auslastung sowie die schrittweise Inbetriebnahme neuer Produktionskapazitäten zurück.
Die finanzielle Erholung spiegelt sich deutlich in den Gewinnzahlen wider. Der Konzerngewinn kletterte im zweiten Quartal auf 125 Millionen Euro, womit das Unternehmen das Vorjahresergebnis von minus acht Millionen Euro weit hinter sich ließ. Für die Aktionäre bedeutete dies eine Steigerung des Ergebnisses je Aktie auf 3,05 Euro, verglichen mit einem Verlust von 0,31 Euro im Vorjahreszeitraum.
Auch die Bilanz für das gesamte erste Halbjahr unterstreicht den positiven Trend des Konzerns. Der Umsatz stieg in diesem Zeitraum um 45 Prozent auf insgesamt 1,2 Milliarden Euro an. Besonders beeindruckend ist das EBITDA, der Gewinn vor Steuern, der um 134 Prozent auf 409 Millionen Euro hochschnellte, während im Vorjahr noch ein Minus von 63 Millionen Euro beim Konzerngewinn stand.
CEO Michael Mertin bezeichnete das zweite Quartal als einen Meilenstein, der die Stärke der Unternehmensstrategie und das Kundenvertrauen unterstreiche. Das Ergebnis je Aktie lag im ersten Halbjahr bei 3,98 Euro, gegenüber minus 1,89 Euro im Vorjahr. Das Management zeigt sich optimistisch und ist überzeugt, auch in den kommenden Jahren ein komfortables Wachstum zu erzielen, während der Ausblick für das Geschäftsjahr 2026/27 bestätigt wurde.



