Dematic baut seine Kompetenzen im Bereich der flexiblen Automatisierung durch Partnerschaft mit GreyOrange aus

20.04.2026

KI-gestützte Funktionen helfen Kunden, ihre Flexibilität zu erhöhen, Abläufe zu optimieren und mehr Wert aus Automatisierungsinvestitionen zu ziehen

ATLANTA, 20. April 2026 /PRNewswire/ -- Dematic, ein weltweit führender Anbieter von Automatisierungslösungen für Lieferketten, gibt eine strategische Partnerschaft mit GreyOrange bekannt, einem weltweit führenden Anbieter KI-gestützter Software für die Lagerorchestrierung und Bestandsverwaltung im Einzelhandel. Damit baut Dematic seine Kompetenzen im Bereich der flexiblen Automatisierung aus und stellt seinen Kunden skalierbare Lösungen für Vertrieb und Auftragsabwicklung bereit. Im Rahmen dieser Partnerschaft wird Dematic GreyMatter® von GreyOrange anbieten, eine KI-gestützte Plattform, die Roboter und Arbeitsabläufe koordiniert, um Geschwindigkeit und Genauigkeit zu verbessern.

Dematic Expands Flexible Automation Capabilities Through GreyOrange Partnering Relationship

„Die heutigen Lagerumgebungen sind komplexer denn je und erfordern eine nahtlose Abstimmung zwischen Menschen, Robotern sowie Systemen", sagte Mike Larsson, Präsident von Dematic und Mitglied des Vorstands von KION. „Unsere Partnerschaft mit GreyOrange unterstreicht das Engagement von Dematic, flexible, leistungsstarke Lösungen bereitzustellen, die Kunden helfen, sich anzupassen und sicher zu skalieren. Durch die Integration von GreyMatter erweitern wir unseren Ansatz in der flexiblen Automatisierung um eine stärker vereinheitlichte Integrationsfähigkeit, die Kunden dabei unterstützt, bestehende Investitionen optimal zu nutzen und zugleich neue Effizienz- und Agilitätsniveaus zu erschließen."

Flexible Automatisierung vorantreiben

Diese Partnerschaft stellt eine Erweiterung und Beschleunigung des Software-Ökosystems von Dematic dar und stärkt die Fähigkeit des Unternehmens, flexible Automatisierungslösungen bereitzustellen, indem die GreyMatter-Plattform in das bestehende Softwareportfolio von Dematic integriert wird. Gemeinsam verbinden diese Fähigkeiten unterschiedliche Technologien und integrieren Abläufe über Multi‑Agenten‑Lagerumgebungen hinweg.

Durch die Einbindung dieser Fähigkeit in sein Software-Orchestrierungsökosystem ermöglicht Dematic seinen Kunden, stationäre Automatisierung, autonome mobile Roboter (AMRs) und menschliche Arbeitsabläufe innerhalb eines einheitlichen Systems besser zu koordinieren. Das Ergebnis sind mehr Transparenz im Betrieb, Optimierung in Echtzeit sowie die nötige Flexibilität, um sich an veränderte Abläufe in der Auftragsabwicklung anzupassen und zugleich den Wert bestehender Automatisierungsinvestitionen zu maximieren.

Mit Blick nach vorn schafft diese Partnerschaft die Grundlage, um eine gemeinsame Vision auf Netzwerkebene auszuloten. Dabei wird die Orchestrierung über das Lager hinaus erweitert, um Bestände, Kapazitäten und Auftragsflüsse über verteilte Standorte der Auftragsabwicklung hinweg in Echtzeit und unter Berücksichtigung der tatsächlichen Ausführung zu koordinieren, einschließlich Filialumgebungen.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

  • Vereinheitlichung unterschiedlicher Automatisierungstechnologien, Roboter und menschlicher Arbeitsabläufe im gesamten Lager
  • Integration in das Software‑Orchestrierungsökosystem von Dematic, um die Kompetenzen über den gesamten Betrieb hinweg auszubauen
  • Hardwareunabhängige Integration, die flexible Automatisierung und verschiedene Modelle der Auftragsabwicklung unterstützt.
  • Verbesserter Durchsatz und höhere Transparenz im Betrieb über komplexe Arbeitsabläufe hinweg

„Dematic ist bekannt für seine Innovationskraft und seine Erfahrung bei der Bereitstellung von Automatisierungslösungen für die komplexesten Lieferketten der Welt und versteht, dass die Zukunft der Automatisierung in Flexibilität liegt", sagte Akash Gupta, Geschäftsführer von GreyOrange. „Gemeinsam bieten wir den Kunden von Dematic die Möglichkeit, mehr aus den Automatisierungsinvestitionen zu machen, die sie bereits getätigt haben, indem wir jeden Roboter, jedes System und jede Person in ihrem Betrieb über eine einzige KI-gesteuerte Ebene orchestrieren. Das bedeutet höheren Durchsatz, intelligentere Entscheidungen und die Freiheit, ihre Flotten zu ihren eigenen Bedingungen und ohne Grenzen weiter auszubauen."

Weitere Informationen zu GreyOrange finden Sie auf der Website von GreyOrange.

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Informationen zu Dematic

Dematic liefert intelligente Automatisierungslösungen für Lieferketten, die sich an Veränderungen anpassen, Produktivität sowie Kapazität maximieren, Risiken reduzieren und dauerhafte Wettbewerbsvorteile schaffen. Auf Grundlage der gebündelten Fachkompetenz von mehr als 10 000 Beschäftigten weltweit entwickelt, realisiert und unterstützt Dematic Betriebsabläufe mit fortschrittlichen Technologien und Software. Mit Beratungs-, Forschungs-, Entwicklungs-, Produktions- und Servicezentren in mehr als 26 Ländern ist Dematic ein zuverlässiger Partner für Vertriebsunternehmen, Lagerhäuser und Hersteller auf der ganzen Welt. Dematic hat seinen Hauptsitz in Atlanta und ist Mitglied von KION, einem weltweit führenden Anbieter von Lieferkettenlösungen.

Informationen zu GreyOrange

GreyOrange, Inc. ist branchenführend bei hyperintelligenter Software für die Lagerorchestrierung und Bestandsverwaltung im Einzelhandel. Die KI‑gestützten Lösungen GreyMatter und gStore optimieren kontinuierlich die Automatisierung, das Bestands‑ und Personalmanagement für einige der weltweit größten Vertriebsunternehmen, Einzelhändler sowie 3PL‑Unternehmen. Durch Echtzeittransparenz über alle Omnichannel-Knoten und die nahtlose Orchestrierung von Roboteragenten, Menschen und Systemen senken Kunden ihre Kosten pro Einheit, eliminieren Bestandsverluste, sorgen für mehr Sicherheit und Produktivität ihrer Beschäftigten und verbessern die Erlebnisse im Ladengeschäft. Als anbieterunabhängige Lösungen, die über das Certified Ranger Network mit unterschiedlicher Automatisierungshardware kompatibel sind, werden die Lösungen von GreyOrange über sein Certified Partner Network von Systemintegratoren bereitgestellt. Das 2012 gegründete Unternehmen GreyOrange hat seinen Hauptsitz in Atlanta und verfügt über Niederlassungen sowie Partner in ganz Amerika, Europa und Asien. Weitere Informationen finden Sie auf www.greyorange.com.

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Dematic

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2955236/Dematic_GreyOrange_Partnering.jpg

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Grasser-Verfahren: Zehn Gläubiger, Millionenforderungen und ein unspektakulärer Gerichtstermin

13.04.2026

Im Privatkonkursverfahren des früheren österreichischen Finanzministers Karl-Heinz Grasser stehen Forderungen in Millionenhöhe im Raum. Beim Bezirksgericht Kitzbühel wurden laut Gläubigerschutzverband KSV1870 Forderungen von deutlich über 30 Millionen Euro angemeldet, in einem Verfahrensteil ist von insgesamt rund 35,6 Millionen Euro die Rede. Insolvenzverwalter Herbert Matzunski aus Innsbruck erkennt davon nach aktuellem Stand rund 23,1 Millionen Euro an. Grassers Anwalt Thomas Payer rechnet damit, dass „deutlich über 22 Millionen“ Euro formell bestätigt werden.

Zu der sogenannten Prüfungstagsatzung in Kitzbühel erscheint Grasser selbst nicht. Der Ex-Minister sei zur Teilnahme nicht verpflichtet und könne „nichts beitragen“, begründet Payer die Entscheidung. Es handle sich um einen üblichen, eher unspektakulären Termin, der in etwa einer halben Stunde erledigt sein dürfte und in dem ausschließlich die eingebrachten Forderungen behandelt werden. Zehn Gläubiger haben Ansprüche angemeldet, der mit Abstand größte Gläubiger ist die Republik Österreich, die unter anderem rund 12,7 Millionen Euro aus Schadenersatzansprüchen im Zusammenhang mit dem Buwog-Verfahren sowie 7,9 Millionen Euro an Steuerforderungen geltend macht.

Zur Masse gehören auch persönliche Vermögenswerte des 57-Jährigen: So wurde eine Uhr Grassers vom Insolvenzverwalter um 25.000 Euro verkauft, zudem ist seine Lebensversicherung aufgelöst worden. In einem weiteren Verfahren in Liechtenstein wird ein Geldwäsche-Komplex geprüft. Grasser hatte Ende April 2025 Privatkonkurs beantragt und ein Schuldenregulierungsverfahren angestrebt; er wollte sich über eine Barquote von 3 Prozent innerhalb von zwei Wochen entschulden.

Grasser lebt in Kitzbühel und befindet sich nach seiner rechtskräftigen Verurteilung im Buwog-Verfahren und einem daran anschließenden, siebenmonatigen Haftaufenthalt in Innsbruck nun im elektronisch überwachten Hausarrest. Er trägt eine Fußfessel und geht derzeit einer Arbeit in der Gamsstadt nach. Der ehemalige FPÖ-Politiker, später der ÖVP nahestehend, war von 2000 bis 2007 Finanzminister. Gemeinsam mit seiner Ehefrau, der Unternehmerin und Swarovski-Millionenerbin Fiona Pacifico Griffini-Grasser, sowie der gemeinsamen Tochter wohnt er auf einem Anwesen in Kitzbühel.