BEIJING, 28. April 2026 /PRNewswire/ -- FOTON Motor hat am 22. April in Peking erstmals den FOTON Brand Day veranstaltet und dazu Medien- sowie Händlervertreter*innen aus Europa, Nord- und Südamerika sowie Südostasien versammelt. Die Veranstaltung umfasste Werksbesichtigungen, Probefahrten und ein Galadinner zum 30-jährigen Jubiläum am Fuße der Großen Mauer bei Badaling.

Intelligente Fertigung und Produkterfahrung
Die Delegation besuchte das FOTON-Cummins-Werk, das X-Labor und das FOTON-Bus-Global-Center-Werk und konnte sich dort ein Bild von intelligenten Motorenfertigungslinien und mit KI ausgestatteten Arbeitsplätzen machen. Eine Probefahrt am Nachmittag präsentierte die gesamte Modellpalette von FOTON – von schweren und leichten Nutzfahrzeugen über Mini-Trucks, Vans und Pick-ups bis hin zu Fahrzeugen mit alternativen Antrieben.
30 Jahre „Grit to Great"
Im Rahmen des Gals-Dinners an der Großen Mauer betonte Wu Zongtian, President von FOTON International, den „Grit to Great"-Geist des Unternehmens. Vice President Dong Shuxing gab einen Überblick über das Wachstum von FOTON vom ersten Kleinlaster bis hin zu einem internationalen Unternehmen mit einer Präsenz in über 140 Ländern. Er bekräftigte die Strategie der „Comprehensive Globalization", der umfassenden Glabalisierung, und kündigte das Ziel „GREEN 3030" an: 300.000 Verkäufe im Ausland bis 2030, davon 30 % Fahrzeuge mit alternativen Antrieben. In den kommenden fünf Jahren plant FOTON den Aufbau von Produktionsstandorten in Indonesien, Südafrika, Mexiko, Saudi-Arabien, Europa und weiteren Regionen, um den Übergang vom reinen Produktexport hin zu Kooperationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, einschließlich Technologie und Standards, zu beschleunigen.
Vorstellung von vier neuen Modellen
FOTON hat vier völlig neue Modelle vorgestellt: Der GALAXUS definiert den Fernverkehr mit hohem Komfort und hoher Effizienz neu. Der DAYSTAR bietet maximale Vielseitigkeit für den interurbanen Güterverkehr. Der vollelektrische eVIEW CONNECT setzt neue Maßstäbe für effiziente urbane Logistik. Der AUV Smart Bus treibt mit seinen Sicherheits-, Effizienz-, Komfort- und intelligenten Funktionen die Transformation des urbanen Nahverkehrs voran.
Startschuss zur „Global Expedition"
FOTON hat offiziell die „FOTON GALAXUS Global Expedition" gestartet. Von Peking aus geht es zunächst nach Mexiko, dann in den asiatisch-pazifischen Raum und in den Nahen Osten, um schließlich auf der IAA TRANSPORTATION 2026 anzukommen. Das Startteam aus Lateinamerika wurde mit einer Flaggenzeremonie verabschiedet.
Anlässlich seines 30-jährigen Jubiläums will sich FOTON Motor als verlässlicher globaler Partner für grüne und intelligente Nutzfahrzeuglösungen positionieren.
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Nach der Beschädigung eines Strommasts in der norditalienischen Provinz Udine ermitteln die Behörden zu einem möglichen Sabotagefall im Umfeld der Transalpine Ölpipeline (TAL). Betroffen ist ein Mast der 132-Kilovolt-Leitung Tolmezzo–Paluzza, der das Stromnetz zur Versorgung des Ölnetzwerks speist. Die Carabinieri befragen Fachleute des Netzbetreibers Terna, der den Schaden am 25. März gemeldet hatte. Ziel der Ermittlungen ist es, die Ursache der Unterbrechung im Stromnetz zu klären, die letztlich zu einem zeitweisen Stopp der Ölversorgung führte.
Videoaufnahmen des italienischen Senders RAI stützen nach Angaben aus Ermittlerkreisen den Verdacht, dass der Mast in einem schwer zugänglichen Gebiet nahe der Grenze zu Kärnten mit einem Schneidbrenner beschädigt worden sein könnte. Eine Sprecherin der TAL betonte gegenüber der Austria Presse Agentur (APA allerdings, dass es sich nicht um einen direkten Angriff auf die Pipeline selbst handle, sondern um einen Schaden an einer Terna-Anlage, die auch die TAL-Pipeline versorgt. Angaben zur Höhe des finanziellen Schadens und zu konkreten Auswirkungen auf den Betrieb machte das Unternehmen nicht.
Die TAL mit einer Gesamtlänge von 753 Kilometern – davon 161 Kilometer auf österreichischem Staatsgebiet in den Bundesländern Kärnten, Tirol und Salzburg – gilt als kritische Infrastruktur für die Energieversorgung in Österreich und Süddeutschland. Die Raffinerie der OMV in Schwechat bezieht ihr Öl laut dem Ölmarktexperten Johannes Benigni von der Energieberatungsfirma JBC Vienna nahezu vollständig über diese Leitung. Ohne die TAL habe Österreich „quasi kein Öl, außer das, was wir selber fördern“, sagte Benigni im Ö1-Morgenjournal. Das österreichische Energieministerium teilte dennoch mit, dass zu keinem Zeitpunkt eine kritische Versorgungslage bestanden habe: Die Raffinerie Schwechat habe über ausreichende Rohölbestände verfügt, der Vollbetrieb sei gesichert gewesen, und die Pflichtnotstandsreserven mussten nicht angetastet werden.
In Wien wurde der Vorfall sicherheitspolitisch eng begleitet. Das Innenministerium verwies auf die übliche enge Abstimmung mit den italienischen Sicherheitsbehörden in Fällen, die kritische Infrastrukturen betreffen. Die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) arbeitet nach eigenen Angaben eng mit den Betreibern solcher Anlagen zusammen und berät zu physischen, organisatorischen und hybriden Bedrohungen. TAL kündigte an, die bereits als hoch beschriebenen Sicherheitsvorkehrungen entlang der Pipeline nach dem Vorfall weiter zu verstärken. Der Fall rückt die Verwundbarkeit zentraler Energieadern Europas in den Fokus – auch wenn der aktuelle Zwischenfall die Versorgung Österreichs nach offizieller Darstellung nicht gefährdet hat.