TATABÁNYA, Ungarn, 18. April 2026 /PRNewswire/ -- Da die Phase I der „Intelligent Factory" für Hubarbeitsbühnen von Zoomlion in Ungarn den Betrieb aufnimmt und die Phase II des Werksprojekts in Deutschland voranschreitet, baut die Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion" oder „das Unternehmen"; 1157.HK) ihr Netzwerk für Lieferung, Ersatzteile und Kundendienst in ganz Europa weiter aus, da Hersteller zunehmend Wert auf die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette und lokale Reaktionsfähigkeit legen.

Das Werk von Zoomlion für Hubarbeitsbühnen in Ungarn liegt strategisch günstig in Tatabánya am Schnittpunkt wichtiger Autobahnnetze und dient als wichtiger Knotenpunkt, der die wichtigsten Logistikrouten zwischen Ost- und Westeuropa verbindet und sowohl die lokale Versorgung als auch den überregionalen Vertrieb unterstützt. Das Unternehmen stellt Teleskop- und Scherenhebebühnen her, die darauf ausgelegt sind, eine stabile und effiziente Produktversorgung für europäische Kunden zu gewährleisten.
Als lokaler Produktionsstandort für mobile Hubarbeitsbühnen stärkt das Werk in Ungarn zudem das regionale Servicenetzwerk von Zoomlion, indem es die Verfügbarkeit von Ersatzteilen, den technischen Support und die Reaktionsfähigkeit des Kundendienstes verbessert. Das Werk soll Hunderte von Arbeitsplätzen vor Ort sichern und gleichzeitig die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern in der Lieferkette stärken, Synergien mit ungarischen Unternehmen fördern und durch enge, für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaften ein lokales industrielles Ökosystem aufbauen.
Zoomlion treibt diesen lokalisierten Ansatz auch in Deutschland voran. Die Bauarbeiten für die zweite Phase des Werksprojekts in Deutschland haben im März 2025 offiziell begonnen. Mit einer Investition von über 50 Millionen Euro und einer Fläche von 60.000 Quadratmetern stellt das Projekt eine Modernisierung des von Zoomlion übernommenen Werks der WILBERT TowerCranes GmbH dar. Nach Fertigstellung wird das Werk Turmdrehkrane, LKW-Krane und Betonmaschinen herstellen und damit die Fähigkeiten des Unternehmens im Bereich der lokalen Lieferung eines breiten Produktportfolios sowie des regionalen Service in Europa weiter stärken.
Zusammen spiegeln diese Projekte die umfassenden Bemühungen von Zoomlion wider, durch lokale Fertigung, Montage, Wartung und Kundendienst ein widerstandsfähigeres Netzwerk im Ausland aufzubauen. Durch die Annäherung an die Endmärkte ermöglicht das Unternehmen schnellere Reaktionszeiten und passt sich besser an regionale Standards, Kundenwünsche und Anwendungsanforderungen in Europa und darüber hinaus an.
Allgemeiner gesagt setzt Zoomlion die Verknüpfung von Globalisierung und Lokalisierung in seinen internationalen Geschäftsbereichen fort und diversifiziert gleichzeitig sein industrielles Portfolio. Das Unternehmen unterhält derzeit 11 Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandorte im Ausland sowie über 430 Vertriebs- und Servicestellen in mehr als 170 Ländern und Regionen. Im Jahr 2025 machten die internationalen Umsätze 58,56 % des Gesamtumsatzes des Unternehmens aus.
Zusammen stärken diese Maßnahmen die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette und unterstützen das langfristige Wachstum von Zoomlion auf den internationalen Märkten.
Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2959013/9b4717d94a8a9005ce21ce3f7dc9b160.jpg
View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/zoomlion-baut-seine-lokalen-fertigungs--und-servicekapazitaten-aus-wahrend-das-werk-fur-hubarbeitsbuhnen-in-ungarn-den-betrieb-aufnimmt-302746400.html
Steyr Motors AG hat auf ihrer ordentlichen Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2025 die Weichen für die weitere Unternehmensentwicklung gestellt und zugleich ihre Aktionäre am Gewinn beteiligt. Das auf maßgeschneiderte Motoren für einsatzkritische militärische und zivile Anwendungen spezialisierte Unternehmen zahlt eine Dividende von 0,25 Euro je Aktie. Insgesamt werden damit 1,3 Millionen Euro aus dem zum 31. Dezember 2025 ausgewiesenen Bilanzgewinn von 8,12 Millionen Euro an die Anteilseigner ausgeschüttet, der Rest wird auf neue Rechnung vorgetragen. Sämtliche zur Abstimmung stehenden Tagesordnungspunkte wurden laut Unternehmen mit großer Mehrheit angenommen.
Parallel dazu wurde der Aufsichtsrat "planmäßig neu aufgestellt". Mit Rolf Wirtz, ehemaliger CEO von thyssenkrupp Marine Systems, und Gerhard Schwartz, zuletzt Managing Partner bei EY, ziehen zwei ausgewiesene Industrie- und Kapitalmarktexperten in das Kontrollgremium ein. Wirtz wurde in der konstituierenden Sitzung des Gremiums zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Schwartz soll als designierter Vorsitzender des Prüfungsausschusses insbesondere die Weiterentwicklung der Finanz- und Kontrollstrukturen des börsennotierten Unternehmens begleiten.
Die Neubesetzung folgt auf den Ausstieg der deutschen Beteiligungsgesellschaft Mutares, nach dem Christian Klingler und Fabian Schlegel nicht mehr zur Wiederwahl antraten. Für Kontinuität im Gremium sorgt Alexander Fitzka, Investment Manager der B-&-C-Gruppe: Er gehört dem Aufsichtsrat bereits seit August 2025 an und wurde von der Hauptversammlung erneut bestätigt. Damit kombiniert das neue Kontrollgremium Industrie-Know-how aus dem maritimen Bereich, Erfahrung im Kapitalmarkt- und Prüfungsumfeld sowie die Perspektive eines langfristig orientierten Kernaktionärs.
Operativ sieht sich Steyr Motors für zusätzliches Wachstum gerüstet. Das Management verweist insbesondere auf die M12 Power Unit als neue Produktkategorie, die zusammen mit Anwendungen in unbemannten maritimen Systemen (USV) weiteres Potenzial über das bisherige Budget hinaus eröffnen soll. Als einer der weltweit führenden Anbieter von Spezialmotoren im Defense- und Zivilbereich zielt das Unternehmen damit auf einen Ausbau seines Technologie- und Marktprofils, während es mit der beschlossenen Gewinnausschüttung zugleich ein Signal der Verlässlichkeit an die Kapitalmärkte sendet.