ISTANBUL, 20. April 2026 /PRNewswire/ -- Mit der Vision „One Step Ahead in the Future of Mobility" hat Karsan, ein Pionier bei der weltweiten Umstellung des öffentlichen Nahverkehrs auf elektrische und autonome Fahrzeuge, mit dem Karsan Autonomous e-ATAK eine weitere Premiere erreicht. Im Rahmen des Sälen-Idre Autonomous Public Transportation Project (SIKTA), das in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Malung-Sälen und Älvdalen in Schweden, lokalen Unternehmen und der Universität Dalarna durchgeführt wird, wurde der Karsan Autonomous e-ATAK zu einer der ersten autonomen Busanwendungen, die Fahrgäste unter realen Straßenbedingungen in einer gebirgigen Tourismusregion befördert. Ab Januar 2026 wurde der autonome e-ATAK umfassenden Tests im Verkehr und auf gemeinsam genutzten Straßen unterzogen, bei denen es zu ständigen Interaktionen mit Fußgängern und Skifahrern sowie zu starkem Schneefall und schwierigen Winterbedingungen kam. Nach einer erfolgreichen Testphase erhielt er am 9. März 2026 von der schwedischen Verkehrsbehörde (Transportstyrelsen) die Zulassung für den Personenverkehr und nahm den kommerziellen Betrieb auf. Das Fahrzeug leistete einen sicheren und ununterbrochenen Dienst unter realen Betriebsbedingungen, indem es während der Hochsaison des Skitourismus etwa einen Monat lang Touristen beförderte. Der autonome e-ATAK verkehrte im Rahmen des Projekts auf einer 4,8 Kilometer langen Strecke zwischen den Skigebieten und den Unterkünften und demonstrierte damit nicht nur seine technischen Möglichkeiten, sondern auch seinen Beitrag zu nachhaltigen und integrativen Mobilitätslösungen. Okan Baş, CEO von Karsan, erklärte, dass diese Anwendung eine der umfassendsten Implementierungen autonomer öffentlicher Verkehrsmittel in anspruchsvollen Umgebungen wie dem Berg- und Skitourismus darstellt: „Mit diesem Projekt, das wir in Sälen gestartet haben, haben wir gezeigt, dass autonome Mobilität auch in Wintertourismusregionen - einem der anspruchsvollsten Anwendungsfälle für autonome Mobilität - sicher und nahtlos funktionieren kann. Diese Anwendung ist ein deutlicher Beweis dafür, dass der autonome öffentliche Nahverkehr nicht mehr nur eine Pilottechnologie ist, sondern ein fester Bestandteil des realen Lebens geworden ist. Dieser neue Erfolg untermauert Karsans Führungsrolle im Bereich der autonomen Mobilität", sagte er.

Die Sälen-Anwendung ist eine der weltweit bekanntesten Implementierungen für autonomen öffentlichen Verkehr in hochkomplexen Umgebungen, in denen raue Wetterbedingungen mit intensiver menschlicher Interaktion zusammentreffen.
Ein robustes Modell für skalierbare Tourismusmobilität!
Das Sälen-Idre Autonomous Public Transportation Project (SIKTA) ist eine bedeutende Mobilitätsinitiative, die von der Gemeinde Malung-Sälen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Älvdalen, lokalen Unternehmen und der Universität Dalarna durchgeführt wird. Diese in Sälen umgesetzte Initiative ist nicht nur ein einmaliges Projekt, sondern ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem langfristigen Wandel, der auf die Ausweitung der autonomen Mobilität in Tourismusregionen abzielt. Die erzielten Betriebserfolge zeigen, dass der autonome öffentliche Verkehr auch unter schwierigen klimatischen und geografischen Bedingungen eine sichere, nachhaltige und praktikable Lösung darstellt. In der zweiten Phase des Projekts soll der autonome e-ATAK von Karsan in Idre, einem weiteren wichtigen Wintertourismuszentrum in Schweden, eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang wird erwartet, dass die in Sälen erzielten guten Ergebnisse den Weg für eine Ausweitung der Aktivitäten ebnen werden.
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Nach der Beschädigung eines Strommasts in der norditalienischen Provinz Udine ermitteln die Behörden zu einem möglichen Sabotagefall im Umfeld der Transalpine Ölpipeline (TAL). Betroffen ist ein Mast der 132-Kilovolt-Leitung Tolmezzo–Paluzza, der das Stromnetz zur Versorgung des Ölnetzwerks speist. Die Carabinieri befragen Fachleute des Netzbetreibers Terna, der den Schaden am 25. März gemeldet hatte. Ziel der Ermittlungen ist es, die Ursache der Unterbrechung im Stromnetz zu klären, die letztlich zu einem zeitweisen Stopp der Ölversorgung führte.
Videoaufnahmen des italienischen Senders RAI stützen nach Angaben aus Ermittlerkreisen den Verdacht, dass der Mast in einem schwer zugänglichen Gebiet nahe der Grenze zu Kärnten mit einem Schneidbrenner beschädigt worden sein könnte. Eine Sprecherin der TAL betonte gegenüber der Austria Presse Agentur (APA allerdings, dass es sich nicht um einen direkten Angriff auf die Pipeline selbst handle, sondern um einen Schaden an einer Terna-Anlage, die auch die TAL-Pipeline versorgt. Angaben zur Höhe des finanziellen Schadens und zu konkreten Auswirkungen auf den Betrieb machte das Unternehmen nicht.
Die TAL mit einer Gesamtlänge von 753 Kilometern – davon 161 Kilometer auf österreichischem Staatsgebiet in den Bundesländern Kärnten, Tirol und Salzburg – gilt als kritische Infrastruktur für die Energieversorgung in Österreich und Süddeutschland. Die Raffinerie der OMV in Schwechat bezieht ihr Öl laut dem Ölmarktexperten Johannes Benigni von der Energieberatungsfirma JBC Vienna nahezu vollständig über diese Leitung. Ohne die TAL habe Österreich „quasi kein Öl, außer das, was wir selber fördern“, sagte Benigni im Ö1-Morgenjournal. Das österreichische Energieministerium teilte dennoch mit, dass zu keinem Zeitpunkt eine kritische Versorgungslage bestanden habe: Die Raffinerie Schwechat habe über ausreichende Rohölbestände verfügt, der Vollbetrieb sei gesichert gewesen, und die Pflichtnotstandsreserven mussten nicht angetastet werden.
In Wien wurde der Vorfall sicherheitspolitisch eng begleitet. Das Innenministerium verwies auf die übliche enge Abstimmung mit den italienischen Sicherheitsbehörden in Fällen, die kritische Infrastrukturen betreffen. Die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) arbeitet nach eigenen Angaben eng mit den Betreibern solcher Anlagen zusammen und berät zu physischen, organisatorischen und hybriden Bedrohungen. TAL kündigte an, die bereits als hoch beschriebenen Sicherheitsvorkehrungen entlang der Pipeline nach dem Vorfall weiter zu verstärken. Der Fall rückt die Verwundbarkeit zentraler Energieadern Europas in den Fokus – auch wenn der aktuelle Zwischenfall die Versorgung Österreichs nach offizieller Darstellung nicht gefährdet hat.