HEFEI, China, 29. April 2026 /PRNewswire/ -- Sungrow hat die von TÜV Rheinland als Benannten Stelle (Notified Body", NB) durchgeführte Konformitätsbewertung der EU-Batterieverordnung (EU 2023/1542) erfolgreich abgeschlossen. Damit ist es das weltweit erste Unternehmen, das die aktuelle NB-Bewertung für die Segmente Energiespeicher im Utility, gewerblichen und industriellen Bereich (C&I) sowie im Haus-Bereich abgeschlossen hat. Das unterstreicht die umfassenden Kompetenzen von Sungrow im Bereich Compliance und bildet eine solide Grundlage für die Geschäftstätigkeit des Unternehmens auf dem europäischen Markt.

Die EU-Batterieverordnung gilt als weltweit erster umfassender und einer der strengsten Rechtsrahmen, der den gesamten Lebenszyklus von Batterien abdeckt. Sie legt einheitliche Anforderungen für Produktion, Betrieb, Umnutzung und Recycling fest, und umfasst fast 100 Bestimmungen sowie mehrere Anhänge. Die Verordnung führt zunehmend strengere Standards ein, wodurch die Anforderungen für Hersteller weltweit steigen. Sie ist nicht nur für die EU, sondern auch für andere globale Märkte zu einer zwingenden Voraussetzung für den Marktzugang geworden.
Die Bewertung konzentrierte sich auf bereits geltende zentrale technische Bestimmungen, für die der TÜV Rheinland klare Bewertungsmethoden festgelegt hat. Dazu gehören Einsatz gefährlicher Stoffe, Leistungs-, Haltbarkeits- und Sicherheitsanforderungen für stationäre Batterie-Energiespeichersysteme, Kennzeichnungs- und Markierungspflichten sowie Parameter für das Batteriemanagement wie der Gesundheitszustand und die erwartete Lebensdauer.
Auf der Grundlage von Testdaten und dem Bewertungsverfahren nach Modul D1 – das die Prüfung des Qualitätsmanagementsystems und die laufende Überwachung der Konformität umfasst – bestätigte der TÜV Rheinland, dass Sungrows PowerTitan für Großanlagen, PowerStack und PowerKeeper für C&I Anwendungen sowie die alle Produkte für Privathaushalte die relevanten regulatorischen Anforderungen erfüllen.
Bowen Dong, General Manager von PV&ES Product Services bei TÜV Rheinland Greater China: „Das Energiespeicherportfolio von Sungrow zeigt eine starke Leistung in Bezug auf Sicherheitsdesign, Systemzuverlässigkeit und wichtige technische Kennzahlen. Es erfüllt damit vollständig die strengen Anforderungen der EU-Batterieverordnung für stationäre Energiespeichersysteme. Als weltweit erstes Unternehmen, das die NB-Bewertung in den Segmenten Großanlagen, C&I und Privathaushalte abgeschlossen hat, bietet die Leistung von Sungrow der Branche eine wertvolle Referenz für den Umgang mit dem sich wandelnden regulatorischen Umfeld in Europa."
Über Sungrow
Sungrow Power Supply Co., Ltd. ("Sungrow") ist ein weltweit führender Anbieter von Technologien für erneuerbare Energien und leistet seit über 28 Jahren Pionierarbeit für nachhaltige Energielösungen. Bis Dezember 2025 hat Sungrow weltweit 1000 GW an leistungselektronischen Wechselrichtern installiert. Das Unternehmen gilt als das bankfähigste Unternehmen für Energiespeicher (BloombergNEF). Die Innovationen von Sungrow ermöglichen grüne Energieprojekte weltweit, unterstützt von einem Netzwerk von 520 Servicestellen für besten Kundenservice. Sungrow hat sich zum Ziel gesetzt, durch Spitzentechnologie und hochqualitative Serviceleistungen eine Brücke in eine nachhaltige Zukunft zu schlagen. Weitere Infos unter: http://www.ger.sungrowpower.com

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In zahlreichen deutschen Städten haben sich die Preise für Bauland in weniger als einem Jahrzehnt drastisch verteuert und den Wohnungsbau weiter unter Kostendruck gesetzt. Besonders auffällig ist die Entwicklung in Rostock: Dort stiegen die Kaufpreise für Wohnbauflächen für Mehrfamilienhäuser in mittlerer Lage von 60 Euro im Jahr 2015 auf 543 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einem Plus von 805 Prozent und kommt einer Verzehnfachung nahe. Eine Auswertung auf Basis einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Politikerin Caren Lay zeigt, dass auch andere Städte markante Sprünge verzeichnen.
In Darmstadt kletterten die Preise für Bauland für Mehrfamilienhäuser von 450 Euro auf 1.200 Euro pro Quadratmeter, ein Zuwachs von 167 Prozent. Hamm verzeichnete im selben Zeitraum ein Plus von 159 Prozent. Insgesamt listet das Bundesbauministerium zehn kreisfreie Städte mit besonders starkem Anstieg auf, darunter Brandenburg an der Havel, Freiburg, Frankfurt am Main, Berlin, Erlangen, Rosenheim, Emden und Kaufbeuren. Eigentümer von Grund und Boden haben damit erhebliche Wertzuwächse verbucht, während Projektentwickler und Bauwillige mit immer höheren Eintrittspreisen in den Markt konfrontiert sind.
Auch bei Bauland für Eigenheime zeigt sich ein ähnliches Bild. Spitzenreiter ist erneut Darmstadt mit einem Preisanstieg von 167 Prozent. In Fürth legten die Preise um 160 Prozent zu, in Chemnitz um 155 Prozent. Zu den weiteren Städten mit deutlichen Aufschlägen zählen Berlin, Jena, Freiburg, Braunschweig, Mainz, Rosenheim und Kaufbeuren. Neben gestiegenen Rohstoffkosten, Handwerkerlöhnen und Zinsen treibt damit der Bodenpreis die Gesamtinvestition beim Hausbau zunehmend in die Höhe – und das in einer Phase, in der vielerorts über Wohnungsmangel geklagt wird.
Die Linken-Abgeordnete Caren Lay spricht angesichts der Entwicklung von „unsozialen Verhältnissen“ und macht die Spekulation mit Grund und Boden mitverantwortlich für die Preisexplosion. Sie fordert, dass Städte und Gemeinden stärker eingreifen und etwa mit Preisdeckeln gegensteuern können, orientiert am Modell Wien mit seinem ausgeprägten sozialen Wohnungsbau. Während die politischen Debatten über Instrumente und Zuständigkeiten andauern, bleibt für viele Haushalte die Aussicht auf ein eigenes Zuhause oder eine bezahlbare Mietwohnung zunehmend eine Frage des verfügbaren Einkommens – und der Bodenpreise vor Ort.