KEENON Robotics präsentierte autonome Reinigungsinnovation auf der Interclean Amsterdam 2026

16.04.2026

AMSTERDAM, 16. April 2026 /PRNewswire/ -- Auf der Interclean Amsterdam 2026 zeigte KEENON Robotics, wie die nächste Generation der Automatisierung das Facility-Management (FM) durch nachhaltige Intelligenz und die Zusammenarbeit mehrerer Roboter neu gestaltet. Da die FM-Branche weiterhin mit Arbeitskräftemangel, steigender betrieblicher Komplexität und höheren Erwartungen an gleichbleibende Qualität konfrontiert ist, präsentierte KEENON eine professionelle Reinigungsflotte, die auf autonomere, skalierbare sowie effizientere Abläufe ausgelegt ist.

KI-gestützte Inspektionsfahrten für eine reaktionsschnellere Reinigung

Ein besonderes Highlight war KEENONs Fähigkeit zur KI-gestützten Inspektion. Damit können Roboter gängige trockene und nasse Verschmutzungen erkennen, automatisch zwischen Reinigungsmodi wechseln sowie den kürzesten Reaktionsweg berechnen. So sind sie nicht mehr auf feste Reinigungsrouten beschränkt und können dynamischer auf betriebliche Anforderungen in Echtzeit reagieren.

Ein differenziertes Produktportfolio für unterschiedliche Umgebungen

KEENON präsentierte die KLEENBOT-Serie als vollständiges Portfolio für unterschiedliche gewerbliche Einsatzszenarien. Der KLEENBOT C55 ist für große Flächen ab 3000 m² ausgelegt und bietet hohe Kapazität, längere Laufzeit sowie eine breite Flächenabdeckung für anspruchsvolle Umgebungen wie Fabriken und Logistikzentren. Der KLEENBOT C40, der auf mittelgroße gewerbliche Umgebungen wie Supermärkte, Hotels, Büros und Krankenhäuser ausgerichtet ist, zeichnete sich durch KEENONs wegweisendes Trennkonzept für Trocken- und Nassabfälle aus. Der C40 basiert auf dem charakteristischen Dreifach-Bürstensystem, das Trocken- und Nassabfälle in einem einzigen Arbeitsgang trennt. Damit begegnet er langjährigen Problemen auf Anwenderseite, etwa Gerüchen durch gemischte Abfälle und der aufwendigen Reinigung von Abwassertanks, während er zugleich die Wartung erleichtert und die Gesamteffizienz der Reinigung verbessert. Der KLEENBOT C30 ist auf hochwertige Umgebungen wie Hotels und Büros zugeschnitten und bietet eine leisere, wasserfreie Trockenreinigungslösung für Oberflächen von Marmor bis Teppich.

Effektive Zusammenarbeit mehrerer Roboter, höhere Serviceeffizienz

Über einzelne Produkte hinaus hob KEENON den Mehrwert der Zusammenarbeit mehrerer Roboter hervor. Mit einem Portfolio aus Reinigungs-, Liefer- und humanoiden Robotern zeigte KEENON, wie unterschiedliche Robotertypen in koordinierten Einsätzen zusammenarbeiten können, um die Serviceeffizienz und betriebliche Reaktionsfähigkeit in komplexen gewerblichen Umgebungen zu verbessern. Ob 10 bis mehr als 20 Roboter an einem einzelnen Standort oder eine gemischte Flotte aus 8 Robotern in 6 Typen in Einrichtungen wie einem Luxushotel einer Franchisekette: KEENON liefert nachweislich effiziente Multi-Roboter-Einsätze.

Von spezialisierten Robotern zu einer umfassenderen Vision

Zum Abschluss der Präsentation bekräftigte KEENON seine umfassendere Strategie, humanoide Allzweckroboter mit spezialisierten Servicerobotern zu kombinieren. Gestützt auf 16 Jahre Robotikinnovation skaliert das Unternehmen weiterhin den Einsatz in realen Umgebungen und treibt zugleich seine langfristige Vision „10 Billion + 1 Robot" voran – eine Zukunft, in der jeder Mensch von einem robotischen Partner unterstützt wird.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2956309/IMG_20260414_122937.jpg

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Herausforderin aus Wien: Königsberger-Ludwig stellt Hergovich-SPÖ in NÖ infrage

13.04.2026

In der niederösterreichischen SPÖ spitzt sich der innerparteiliche Machtkampf zu. Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig will beim Landesparteitag am 30. Mai in Vösendorf gegen den amtierenden Landesparteichef und Landesrat Sven Hergovich antreten. Ihre Bewerbung um den Vorsitz, die in einem Schreiben an Mitglieder und Landesparteivorstand angekündigt wurde, kommt für Teile der Landespartei überraschend und macht eine Kampfabstimmung wahrscheinlich.

Königsberger-Ludwig, enge Mitstreiterin im Regierungsteam von Bundesparteichef und Vizekanzler Andreas Babler, begründet ihren Schritt mit dem Ziel, die Sozialdemokratie in Niederösterreich „zu stabilisieren“. In Gesprächen sei deutlich geworden, dass es in Teilen der Partei einen Wunsch nach personellen Veränderungen gebe, heißt es in ihrem Schreiben. Sie wolle die SPÖ Niederösterreich „in eine ruhige, geschlossene und lösungsorientierte Richtung weiterentwickeln“ und ein „starkes Personalpaket für die Zukunft“ schnüren – ein Angebot, das die größtmögliche Zustimmung in der Partei finden und auf die turnusmäßig für Anfang 2028 geplante Landtagswahl zielen soll.

Hergovich, seit dem Debakel der Sozialdemokraten bei der Landtagswahl Anfang 2023 an der Parteispitze in Niederösterreich, wurde im Juni 2023 mit 96,2 Prozent Zustimmung offiziell zum Landesparteivorsitzenden gewählt. Der 37-Jährige gilt als Kritiker Bablers und kandidierte zuletzt nicht mehr für die Bundesgremien der SPÖ, um nach eigenem Bekunden den Fokus vollständig auf das Bundesland zu richten. Innerhalb der Landes-SPÖ ist die Stimmung jedoch seit Monaten angespannt; aus den Reihen der Partei werden ihm laut Berichten zu viel persönliche Karriereorientierung und zu wenig Arbeit für die Organisation vorgeworfen.

Die Personalentscheidung bekommt zusätzliche Brisanz durch die jüngsten Karriereschritte beider Protagonisten. Während Hergovich bei den Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS zeitweise als Ministerkandidat gehandelt wurde, ohne zum Zug zu kommen, wechselte seine damalige Landesregierungskollegin Königsberger-Ludwig in die Bundespolitik und wurde im März 2025 Gesundheitsstaatssekretärin. Die 60-Jährige, langjährige Nationalratsabgeordnete, frühere Landesrätin und ehemalige Bezirksparteichefin der SPÖ Amstetten, positioniert sich nun als Sammlerin für jene Kräfte, die in der Landespartei einen personellen Neuanfang suchen. Wie viele Kandidaturen beim Landesparteitag tatsächlich zustande kommen, ist laut Landesgeschäftsführer Wolfgang Zwander noch offen – fest steht aber bereits, dass sich Hergovich der Wiederwahl stellen wird.